Sonntag, 28. Dezember 2008

Sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe gegen Gaza !

Pax Christi Nahostkommission widerspricht Bundesaußenminister Steinmeier und fordert sofortige Einstellung der israelischen Militärangriffe gegen Gaza.

Die pax christi - Nahostkommission widerspricht Außenminister Steinmeier, der für israelische Militärschläge gegen die Menschen in Gaza Verständnis zeigt. Die Äußerungen Steinmeiers bestärken nicht nur Israel in seiner perspektivlosen Palästina-Politik, sie zeigen auch die Hilflosigkeit der deutschen Nahost-Politik. Über 200 Tote und mehrere hundert verletzte Palästinenser, darunter auch Kinder, sind das Ergebnis der israelischen Angriffe vom 27. Dezember.

pax christi kritisiert die doppelten Standards in der Argumentation von Steinmeier für militärische Gewalt und die Parteinahme für die Gewalt einer Seite: Während Luftangriffe der Besatzungsmacht als Recht auf Selbstverteidigung eingestuft werden, wird die Gewalt der um Freiheit ringenden Palästinenser verurteilt. Militärisch ist der Konflikt nicht zu lösen.
Wir teilen die Besorgnis des Außenministers über die Eskalation. Nicht nur der Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet muss aufhören, auch Israel muss seine Bombardierungen einstellen. Eine Bodenoffensive darf es nicht geben, Waffenstillstand sofort! Verhandlungen mit der Hamas sind jetzt notwendig, um die Einstellung der Raketenangriffe zu erreichen.

pax christi unterstützt die Forderungen der israelischen Friedensbewegung wie New Profile und Gush Shalom, die Verhandlungen statt Massaker und ein Ende der Blockade von Gaza fordern. Es sei die israelische Regierung gewesen, die den Waffenstillstand gebrochen hat, schreibt Gush Shalom, und verweist auf die Militäraktion der israelische Armee in Gaza in der Nacht der amerikanischen Wahlen, während der Palästinenser getötet wurden. Schon seit Monaten ist die Lage der palästinensischen Zivilbevölkerung besorgniserregend, da die israelische Besatzungsmacht wiederholt lebensnotwendige Einfuhren nicht zulässt. Israel als Besatzungsmacht ist dafür verantwortlich, dass die Bevölkerung des Gazastreifens ausreichend versorgt wird. Darauf muss die Bundesregierung drängen. Aushungern und Einsperren von 1,5 Millionen Menschen in Gaza ist keine Lösung.

Bundesregierung und EU fordern wir auf, sich ernsthaft für eine politische Lösung des Konflikts einzusetzen und nicht Verständnis für militärische Lösungen einer Seite zu zeigen. Der erste Schritt ist die Blockade des Gaza-Streifens zu beenden.

Quelle: Kontakt: Pax Christi Nahostkommission c/o Wiltrud Rösch-Metzler, Tel. 0711/ 2626720 paxchristi@roesch-metzler.de

ISRAEL: END THE ATTACKS ON GAZA IMMEDIATELY!

ICAHD (Israeli Committee Against House Demolitions)
Sunday, December 28, 2008



Let’s be crystal clear. Israel’s massive attacks on Gaza today have one overarching goal: conflict management. How to end rocket attacks on Israel from a besieged and starving Gaza without ending the impetus for those attacks, 41 years of increasingly oppressive Israeli Occupation without a hint that a sovereign and viable Palestinian state will ever emerge.

Indeed, the Occupation, in which Israel controls Gaza under a violent siege which violates fundamental human rights and international law, is not even mentioned in Israel’s PR campaign. Speaking to the international community, Foreign Minister Tzipi Livni insists that no country would tolerate its citizens being attacked, a seemingly reasonable statement were it not for Israeli sanctions on Gaza supported by the US and Europe – sanctions that preceded the rocket fire on Israel – or the fact of Israeli Occupation in general. Solely focusing on the rocket attacks conceals the political policy that led to them: “The Hamas government in Gaza must be toppled,” Livni has said repeatedly. “The means to do this must be military, economic and diplomatic.”

The responsibility for the suffering both in Israel and Gaza rests squarely with successive Israeli governments, Labor, Likud and Kadima alike. Had there been a genuine political process (remember, the closure of Gaza began in 1989), Israelis and Palestinians could have been living together in peace and prosperity already for 20 years. After all, already in 1988 the PLO accepted the two-state solution in which a Palestinian state would arise on only 22% of historic Palestine, alongside the state of Israel on the other 78%. A truly generous offer.

In Israel, however, the effort is to hide its preference for control over peace. Framing its attacks as a response to rockets from Gaza, exploiting an immediate trigger to effectively conceal deeper political intentions and policies, does that. It also conceals Israeli violations of the cease-fire. The fact that the rocket attacks could have been avoided altogether through a genuine political process means that the people of southern Israel are being held hostage by their government as well. Their suffering, and the suffering of the people of Gaza and the rest of the Occupied Territories, must be placed squarely at the feet of the Israeli government.

Israel cannot expect security for its people and political normalcy as long as it occupies Palestinian lands and continues its attempt to impose its permanent rule over the Palestinians by military force. We call on the Israeli government to end its aggression immediately and enter into genuine political negotiations with a united Palestinian leadership. We call on the international community to end its sanctions on Gaza immediately in accordance with international law, initiate an effective political process to end the Israeli Occupation and bring about a just peace – which reflects the will of the Israeli and Palestinian peoples.

Samstag, 27. Dezember 2008

Brief an den israelischen Botschafter

Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter:
S.E. Herr Yoram Ben Zeev


Sehr geehrter Herr Botschafter,

aus den Nachrichten erfahre ich von den israelischen Luftangriffen auf Gaza
mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Ich anerkenne das
legitime Bedürfnis Israels wie jeder Bevölkerung, sich vor Raketenangriffen
zu schützen, weiß mich hier jedoch mit einer Reihe von Kommentatoren und
Experten einig, daß dieses Ziel durch Verhandlungen anzustreben und zu
erreichen ist - und nicht durch Luftangriffe. Zudem befremdet, daß das Ende
des eigens bekanntgebenen Ultimatums nicht abgewartet wurde; daß, obwohl in
den letzten Stunden wohl ein Abnehmen des Raketenbeschusses festgestellt
wurde, dennoch nun Luftangriffe durchgeführt wurden. Kommentatoren sehen
einen Zusammenhang mit den bevorstehenden israelischen Wahlen und verweisen
auf innenpolitische Begründungen. Wie sollen wir akzeptieren, daß für einen
Wahlerfolg unschuldige Menschen bombardiert werden? Weshalb kann Ihre
Regierung nicht mit der demokratisch gewählten Hamas verhandeln?

Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um zum Frieden zu wirken! D.h. m.E.
kurzfristig: Einstellen (und keine Wiederaufnahme) der Kampfhandlungen,
sofortiger Beginn von Verhandlungen. Keine Blockade oder andere
Zwangsmittel.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Stefan Silber

cc: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Tel Aviv

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnacht allen Ausgeschlossenen - Feliz Navidad a los excluídos


Pax Christi Austria (www.paxchristi.at) hat dieses Jahr eine aktuelle Weihnachtskarte herausgegeben. Die Heilige Familie wird auch heute an vielen Orten dieser Welt ausgeschlossen und ausgesperrt. Ich wünsche daher dieses Jahr Frohe und Gesegnete Weihnacht allen Ausgeschlossenen (die näher dran sind an der Heiligen Familie): Den aus Europa ausgeschlossenen MigrantInnen, den in und aus ihrer Heimat ausgeschlossenen PalästinenserInnen, den Armen der Südkontinente, auch den Armen in Europa. Und allen, die sich auf die Suche nach der Heiligen Familie machen.

Stefan

Este año, Pax Christi Austria (www.paxchristi.at) editó una tarjeta navideña actual. La Sagrada Familia sigue siendo excluida hasta la fecha en muchos lugares del mundo.
Quiero desear, este año, por tanto, Felices Pascuas y un mundo de bendiciones a todos los excluidos (los que están más cerca de la Sagrada Familia): Ich wünsche daher dieses Jahr Frohe und Gesegnete Weihnacht allen Ausgeschlossenen: A los migrantes excluidos de Europa, a los palestinos, exluidos dentro y fuera de su patria, a los pobres de todos los continentes.
Y a todos los que vamos buscando a la Sagrada Familia, hoy.

Un abrazo

Esteban

Freitag, 19. Dezember 2008

Jean Benjamin Sleiman OCD, Erzbischof von Bagdad, zu Besuch bei Pax Christi Würzburg

Freitag, 30. Januar 2009, 18.00 Uhr
Neue Universität, Sanderring 2, HS 127

In Zusammenarbeit mit der Domschule Würzburg, dem Stiftungslehrstuhl Missionswissenschaft und Dialog der Religionen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg und dem Echter-Verlag

Die Veranstaltung bildet den Rahmen für die Präsentation des im Echter Verlag erscheinenden Buches von Erzbischof Sleiman „Der Aufschrei des Erzbischofs von Bagdad. Christliche Kirchen im Irak“

mehr >

Gottesdienst und anschl. Gespräch

Samstag, 31. Januar 2009, 10.00 Uhr
in der Karmelitenkirche, Sanderstraße Würzburg

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Rolf Verleger: Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht

Papy Rossa Verlag, Köln 2008 ISBN 3894383941 Paperback, 162 Seiten, 12,90 EUR

Ist jeder Mensch, der die Besatzungspolitik der derzeitigen Regierung des Staates Israel kritisiert, ein Antisemit?
Diese provozierende Frage durchzieht die Streitschrift des Lübecker Psychologen Rolf Verleger. Dieses Buch ist jedoch mehr als eine Streitschrift: Es erlaubt auch Einblicke in das Innenleben der jüdischen Gemeinde in Deutschland 60 Jahre nach der Gründung des Staates Israel. Verleger zeigt an der Auseinandersetzung um seine Positionen (die sich gelegentlich zu einem Konflikt um seine Person entwickelt), wie schwer es für Deutsche ist, Israel in kritischer Solidarität zu begleiten, auch und gerade auch für jüdische Deutsche. Angesichts des israelischen Einmarsches in den Libanon 2006 schrieb Verleger, der Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland ist, einen Brief an die Präsidentin und die anderen Mitglieder des Direktoriums, gab ihn später an die Presse weiter und löste so eine breite öffentliche Diskussion um die Frage aus: „Ist man ein umso besserer Jude, je entschiedener man für Israels Gewaltpolitik eintritt?“ (78) Dieser Brief, die nachfolgende Auseinandersetzung und die Dokumentation des Versuchs, über die Berliner Erklärung „Schalom 5767“ (siehe www.schalom5767.de) zu einer kritischen Politik Deutschlands gegenüber der israelischen Besatzung zu gelangen, stehen im Mittelpunkt seines Buches. Es spannt jedoch einen Bogen über die autobiografischen und historischen Hintergründe bis zu psychologischen, soziokulturellen und theologischen Fragen des deutschen und israelischen Judentums der Gegenwart. Verleger fragt darin vor allem nach der jüdischen Identität angesichts eines jüdischen Säkularismus, der sich darin ausdrückt, dass die Mehrheit der Juden in der Gegenwart sich nicht mehr an die „613 Aufträge“ (79), also die Gebote und Verbote der Tora, gebunden fühlen. Was sonst charakterisiert sie als Juden? Verleger analysiert im Wesentlichen zwei verschiedene Versuche des gegenwärtigen Judentums, die seiner Meinung nach in die Irre führen. Zum einen der Nationalismus bzgl. des Staates Israel: Alle Juden müssen den Staat Israel unterstützen. Verleger zeigt jedoch, dass ähnlich allen anderen europäischen Nationalismen des 19. Jahrhunderts auch der Zionismus zu Selbstüberschätzung und zur Abwertung und Entwertung anderer führen kann: „Übersteigerter Nationalismus hat schon andere Länder in den Abgrund geführt.“ (84) Auch der zweite von Verleger kritisierte Versuch zur Konstruktion jüdischer Identität ist zum Scheitern verurteilt: Judentum als „Anti-Antisemitismus“ (87-94). Wer den Schutz vor den Feinden zum Wesen des Judentums erklärt, muss ständig neue Feinde suchen. Wer sich auf den Judenhass als Problem konzentriert, übersieht, dass dieser nur eine Spielart des Fremdenhasses ist, der heute andere Menschen trifft: Für Verleger handelt es sich etwa beim „Hass gegen den Islam um den gleichen Fremdenhass […] wie beim Judentum“ (93). Stattdessen schlägt Verleger eine Rückkehr zu einer traditionellen Definition des Judentums zu. Im Rückgriff auf den Religionsgelehrten Hillel fasst er das Judentum in den Satz: „Was Dir verhasst ist, tu Deinem Nächsten nicht an! […] Das ist die ganze Tora, der Rest ist Erläuterung. Geh und lerne“ (37f). In diesem Satz ist für ihn die Identität des Judentums auch ohne das Halten der 613 Aufträge ausgedrückt. Von diesem Satz her, dessen Anklänge an die christliche Nächstenliebe Verleger bewusst sind, möchte er die gesamte Politik Israels gegenüber seinen Nachbarstaaten und den Palästinensern korrigiert wissen. Denn auf dieser Grundlage könnten Araber und Palästinenser als „Menschen wie wir“ (140) mit denselben Menschenrechten, die auch für sie gelten, erkannt werden. Die Politik Israels müsste sich dann nicht nur am legitimen Sicherheitsbedürfnis dieses Staates und seiner Bürger ausrichten, sondern auch an den Menschenrechten und dem Sicherheitsbedürfnis der Palästinenser. Verlegers Buch ist das Dokument einer offenen Diskussion innerhalb des deutschen Judentums und innerhalb der gesamten Gesellschaft. Die Verantwortung der Nachkommen der Täter und der Opfer des deutschen Völkermordes an den Juden für den Staat Israel muss sich auch dem Unrecht stellen, das von diesem Staat anderen Menschen angetan wird. „Haben Opfer das Recht, Unrecht zu tun?“ (159) ist daher die abschließende, weitere Diskussionen provozierende Frage Verlegers.

Veröffentlicht in: Stimmen der Zeit 134 (2009) 1, 71-72

Montag, 15. Dezember 2008

US-Deserteur André Shepherd braucht Asyl !

Aufruf an die deutsche Bundesregierung

Am 26. November 2008 beantragte der US-Deserteur André Shepherd in Deutschland Asyl. Sein Einsatz als US-Soldat im Irak brachte ihn zu der Konsequenz, dass er sich nicht weiter an einem völkerrechtswidrigen Krieg und an völkerrechtswidrigen Handlungen beteiligen kann. Da er keine Möglichkeit sah, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden, desertierte er und beantragte Asyl in Deutschland. Er verweist in seinem Antrag zu Recht auf die Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union, die seit Oktober 2006 in Kraft ist. Mit ihr sollen die geschützt werden, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und mit Verfolgung rechnen müssen. Wenn sich ein Soldat des Irakkrieges entsprechend dem internationalen Recht verhalten will, kann es nur eine Konsequenz geben: die Pflicht zu verweigern. Angesichts der drohenden Strafverfolgung ist dies ein mutiger Schritt. Wir möchten Sie daher bitten, seinem Asylgesuch stattzugeben und damit André Shepherd den notwendigen Schutz zu gewähren.

Dieser Aufruf kann hier online unterzeichnet werden. Man kann auch eine Solidaritäts- oder Weihnachtspostkarte an Shepherd schreiben. Und spenden auch...

Sonntag, 7. Dezember 2008

¡Acción urgente contra la directiva de la vergüenza!

    A las ONG firmantes de la petición contra la directiva de la vergüenza.
    A las ONG de la cumbre ciudadana «puentes, no muros»
    A los sindicatos, Iglesias o personas que rechazan la «directiva de la Vergüenza»

    París, 4 de diciembre de 2008

    Mensaje y acción urgente:
    ¡Todavía es tiempo de bloquear la adopción de la directiva de la vergüenza!

    Queridos amigos y amigas:
    Acabamos de enterarnos incidentalmente que la directiva del retorno —la directiva de la vergüenza sobre la retención y la expulsión de los sin papeles en Europa— va a ser propuesta a adopción formal por el Consejo de Ministros de la Unión europea en reunión que se celebrará el 8 ó 9 de diciembre.
    Este procedimiento, a hurtadillas, no sería más que una simple «formalidad». La adopción se realizaría:
    - o en el Consejo de ministros de «Medio ambiente» presidido por el Sr. Borloo. ¡Extraña manera de entender la ecología incluyendo en ella la expulsión de los sin papeles!
    - o en el Consejo de ministros de «Transportes» presidido por el Sr. Bussereau. ¿Demostración de la voluntad de desarrollar expulsiones colectivas por charters?
    - o bien en el Consejo de ministros de «Asuntos generales» presidido por Sr. Kouchner. Los Estados compañeros de la Unión europea, en África como en América latina lo apreciarán.
    Pedimos a todos que se movilicen con urgencia ante sus representantes elegidos y sus respectivos gobiernos a fin de que la Presidencia francesa de la Unión europea repudie este proyecto de adopción (aplazamiento del orden del día y abandono del proyecto de directiva).

    Campaña contra la Directiva de la Vergüenza:
    Anafé, APDHA, Arci, ATFM, La Cimade, Gisti, IPAM, LDH-Belgique, Migreurop, Statewatch

Y esta es la manera de enviar la protesta contra esta aprobación de la manera más eficaz-

Hay que seguir estos pasos:

  • 1. Copiar la carta que va a continuación:
  • Sr. Presidente de la Unión Europea
    Presidente de la República francesa
    Palais de l’Elysée
    55, rue du faubourg Saint-Honoré
    75008 Paris

    Señor Presidente,
    El ministro francés de Inmigración, Sr. Hortefeux, ha anunciado a parlamentarios europeos que la directiva del retorno, es decir, la «directiva de la vergüenza», va a ser adoptada categóricamente por el Consejo de Ministros de la Unión Europea el lunes 8 de diciembre de 2008. Dicha directiva, votada por el Parlamento europeo el 18 de junio pasado, ha levantado protestas unánimes en el mundo: asociaciones de defensa de los derechos humanos, sindicatos, Iglesias, responsables políticos y representantes elegidos, y hasta numerosos jefes de gobierno están en contra de ella.
    Porque esta directiva trivializa la detención e incluso el internamiento de los inmigrantes en Europa, porque daría una imagen detestable de Europa al resto del mundo, y en particular en los países de origen de los inmigrantes, porque no haría más que aumentar sufrimiento e injusticia en los desequilibrios actuales, esta directiva debe ser rechazada.
    Si se adoptase en vísperas de la conmemoración del 60 aniversario de la Declaración Universal de los Derechos Humanos, la presidencia francesa de la Unión Europea añadiría una mancha suplementaria y un símbolo deplorable al proceso emprendido por el parlamento europeo.
    Por lo tanto, le pedimos, Señor Presidente, que solicite el aplazamiento del orden del día y el abandono de esta directiva.
    Con mi mayor respeto y estima,

    (Nombre y Apellidos aquí)
    (DNI aquí)
    (Ciudad y fecha aquí)

  • 2º Paso: Abrir esta dirección que es para enviar un documento al Presidente de Francia:

  • http://www.elysee.fr/ecrire

  • 3r. Paso: En el recuadro para escribir, pegar la carta.
  • -Sustituir los paréntesis del final por los datos propio, suprimiendo los paréntesis.
    -En la ventana de “Le sujet principal” poner “Autres”, la opción última.
    -En la de “Mode de reponse” elegir “Par courier electronique”, también la última.
    -Pulsar “Envoyer”

  • 4º Paso: Se abrirá un formulario sencillo
  • Poner los datos propios para que llegue de verdad y envíen respuesta. Enviar.

Freitag, 5. Dezember 2008

Die Befreiungstheologie ist ... quicklebendig.

Linkskatholiken im Präsidentenstuhl
Vor vierzig Jahren leitete eine Lateinamerikanische Bischofskonferenz die so genannte Befreiungstheologie ein. Heute ist es ruhig geworden um diese revolutionäre Leseart des Evangeliums. Doch in der katholischen Kirche Lateinamerikas gibt es immer noch viele sozial engagierte Priester und Laien, meint Gerhard Dilger im Südwind Magazin.
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Dokumentarfilmer fährt im Migrantenboot von Mauretanien zu den Kanarischen Inseln mit

Spanischer Dokumentarfilmer begleitet afrikanische MigrantInnen auf ihrer gefährlichen Überfahrt von Afrika nach Europa - sie scheitern. 60-minütiger Film auf Spanisch, teils französisch mit spanischen Untertiteln. Beklemmend. (TVE)

Documental único, obra del francés Dominique Mollard, quien, tras 26 meses de trabajo, logró embarcarse en un cayuco para retratar como nunca antes se había hecho -el combate a vida o muerte- al que se enfrentan miles de africanos que buscan una vida mejor más allá de nuestras costas. Pepa Bueno, entrevista al propio Mollard y a una de las pasajeras del cayuco.

18.000 muertes en veinte años de migraciones frustradas

Dieciocho mil personas han muerto en el Estrecho de Gibraltar intentando llegar a Europa en apenas veinte años

Rebelión

Agencias / Insurgente
‘Andalucía Acoge’ y la Asociación Pro Derechos Humanos (APDH) en el Campo de Gibraltar realizarán este sábado una serie de actos en las provincias de Cádiz, Málaga, Jaén y Huelva para recordar que se cumplen veinte años del primer fallecimiento documentado de inmigrantes que intentaban llegar a la costa española cruzando el Estrecho. Según estas organizaciones, hace justo hoy veinte años de la muerte de 18 personas que intentaban llegar a la playa de Los Lances, en Tarifa (Cádiz), en una patera en la que sólo hubo cinco supervivientes.

Agencias/ insurgente.-
Desde ese primer naufragio, unas 18.000 personas identificadas han fallecido intentando llegar a las costas españolas desde ese primer naufragio, 442 de ellas en el último año, según cálculos de estas asociaciones.

Por ello, ‘Andalucía Acoge’, APDH Campo de Gibraltar y ‘Algeciras Acoge’ denuncian la “intolerancia de los sucesivos gobiernos tras veinte años de muertes en el Estrecho”. “Se ha ignorado una realidad social que afecta cada año a más miles personas y que necesita acciones concretas por parte del Gobierno español y de los países enriquecidos”, aseguran.

‘Andalucía Acoge’ critica además el hecho de que las únicas medidas tomadas para atajar la inmigración ilegal se han centrado en “el endurecimiento de las políticas migratorias, y no en el desarrollo de políticas económicas y sociales de atención a los países empobrecidos, que garanticen un reparto equitativo de las riquezas y un proyectó vital estable”.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Der Pfad des Kriegers



Der Film beginnt mit Fernsehbildern aus Bolivien im Jahre 1990; in den Nachrichten wird das blutige Ende einer Geiselnahme gemeldet. Unter den getöteten Kidnappern des örtlichen Coca Cola-Managers befindet sich, so hört man den Sprecher, auch ein Deutsch-Italiener namens Miguel Nothdurfter. Wenig später sieht man in verwackelten Amateuraufnahmen einen kleinen Jungen, der auf einem Schlitten lachend in halsbrecherischem Tempo eine Piste hinunterjagt. Zwischen den beiden Sequenzen liegen gut 20 Jahre. Damals hieß Miguel noch Michael und nichts deutete in seiner beschaulichen Südtiroler Heimat darauf hin, dass er einmal als christlich motivierter Revolutionär in Südamerika einen frühen Tod finden sollte. In seinem Dokumentarfilm versucht Andreas Pichler, ein Schulfreund Michaels, zu ergründen, was in jenen 20 Jahren geschah. Er beginnt seine filmischen Recherchen in Bozen, lässt Michaels Mutter und dessen Bruder zu Wort kommen und aus dessen Briefen aus Südamerika vorlesen. Daraus ergibt sich der unauffällige Lebenslauf eines Jugendlichen zwischen Bergtouren und geselligen Abenden bei der christlichen Jungschar. Doch irgendwann reichte es Michael offenbar nicht mehr, seine Umgebung mit geistlichen Liedern zur Gitarre zu erfreuen. Mit 18 Jahren beschloss er, Missionar zu werden, und ging nach London, um Theologie zu studieren. Von dort zog es ihn, fasziniert von der Theologie der Befreiung, schon bald in der Überzeugung nach Bolivien, dass gelebtes Christentum den Entrechteten der Welt beizustehen hat. Nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Der Film folgt den Spuren von Michael, der sich bald Miguel nennt, in die Minen von Potosi und schließlich nach Bogota. In Gesprächen mit ehemaligen Gefährten und Zitaten aus Briefen an die Mutter, die immer wieder eingeschnitten werden, zeichnet sich eine zunehmende Radikalisierung in Michaels Denken ab, die ihn schließlich dazu bringt, sich dem bewaffneten Widerstand anzuschließen. In Interviews mit ehemaligen Kampfgefährten wird jedoch nicht nur der politische Aktivist, sondern auch der zunehmend unglückliche Mensch Miguel erkennbar, der bei allem Engagement ein Fremder unter Freunden blieb. Obwohl der Film von merklicher Sympathie für seinen Protagonisten geprägt ist, wird Michael/Miguel nicht zum Märtyrer stilisiert, da sich Andreas Pichler mit Wertungen zurückhält, sondern nur hie und da persönliche Erinnerungen an seinen Jugendfreund einfließen lässt. Stattdessen verwendet er einige Mühe darauf, dass Zeitkolorit der 1980er-Jahre in Europa nachzuzeichnen, als die politisch Engagierten nicht nur gegen Atomkraftwerke und die Nachrüstung protestierten, sondern auch großes Interesse für den lateinamerikanischen Kontinent zeigten. Zwischen Ponchos aus Umweltläden und dem Dreier-Album „Sandinista“, mit dem The Clash ihre Sympathie für die Revolution in Nicaragua bekundeten, wird hier eine Zeit lebendig, in der Michaels Werdegang gar nicht so exotisch war, wie es heute vielleicht erscheinen mag. Ein Element am Rande, das nach Bekunden des Regisseurs gleichwohl den Anstoß zu diesem Film gab, bleiben die Attentate islamischer Gotteskrieger, deren Taten ebenso aus ihrer Religion abgeleitet sind wie einst die des Theologiestudenten Michael Nothdurfter.
Reinhard Lüke

Jesuitengeneral lobt Befreiungstheologie

Die Theologie der Befreiung ist eine zeitgemäße Antwort auf soziale Probleme. Das erklärte der Generalobere der Jesuiten, Adolfo Nicolas, gegenüber der Zeitung „El Periodica“ in Barcelona. Sie stelle sich an die Seite der Menschen und schlage mutige und kreative Wege ein, um gegen die große Ungerechtigkeit in Lateinamerika vorzugehen. Nicolas betonte, dass die Befreiungstheologie Zeit brauche, um sich voll entfalten zu können. Dieses Reifen müsse man dieser theologischen Linie zugestehen.
Quelle: Radio Vaticana (und das von mir!!) (apic 02.12.2008 vp)

Pax Christi USA Honours Rev. J. Sobrino

Pax Christi USA has honoured Rev. Jon Sobrino, SJ with the Pax Christi USA Book Award for 2008 at its annual gathering at the School of the Americas Vigil and Action on the 21st of November 2008. Rev. Sobrino is the sole surviving member of the Jesuit community following the massacre in November 1989, which claimed the lives of 6 of his brother Jesuits, their co-worker and her daughter. Rev. Sobrino is being honoured for his book, No Salvation Outside the Poor: Prophetic-Utopian Essays, published by Orbis Books. Many joined Pax Christi USA and marched together in a procession to protest against the School of the Americas (SOA) on the 23rd of November 2008. For more information on SOAWatch events, please visit the following website: www.soaw.org.