Von einer Freundin habe ich den Hinweis auf den Verriss erhalten, den Paul M. Zulehner über das Buch von José Ignacio und Maria López Vigil, Ein anderer Gott ist möglich, geschrieben hat.
Darin zeigt er nicht nur, dass er nicht verstanden hat (oder verstehen will) worum es eigentlich geht. Oder vielleicht ist es ihm einfach entgangen, dass es sich hier um Radiospots handelt und nicht um eine theologische Abhandlung.
Wendungen wie "unheimliche Geheimnislosigkeit und eine brutale Vertröstung auf das Diesseits", die das Buch angeblich auszeichnen sollen (wie gesagt, nichts kapiert) machen außerdem darauf aufmerksam, dass Zulehner nun mal wieder denen das Wort reden will, die gerne auch in der Kirche ohne Verstand auskommen wollen.
Si tacuisses, lieber Zulehner...
3 Kommentare:
Ich kannte das Buch nicht, habe es aufgerufen und mich gleich darin festgelesen. Es begeistert mich! In leicht zugäglicher Art werden so viele kritische Themen von Bibel, Glauben und Kirchengeschichte aufgezeigt, wie ich sie mir in vielen Jahren Studium aneignen musste. Solch eine Sendung wünschte ich mir für das deutschsprachige Fernsehen als Kontrast zu den historisierenden Sendungen, die ggf. auch eine auf wundersame Weise nicht verrottete Planke der Arche Noah präsentieren. Zulehners Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Theologie nach Art dieses Buches ist in der Tat befreiend. Danke!
Danke für die Rückmeldung. Und Kompliment zu deinem eigenen Blog. Dass ich das bisher noch nicht kannte, war ein echter Fehler!
Ich habs gleich verlinkt, wie du vielleicht schon gesehen hast.
Danke für das Kompliment, das ich gerne auch zurückgebe. Ich blicke gerne über den binnenkirchlichen Tellerrand und finde bei dir dazu interessante Gedanken und Verweise.
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