An der Protestaktion von Rettet den Regenwald haben sich seit dem 21.07.2011 bereits 11228 Menschen beteiligt.
Die Indigenen wollen keine Landstraße durch den Regenwald
Der bolivianische Präsident Evo Morales und sein damaliger Amtskollege Lula da Silva haben 2009 den Bau der Landstraße beschlossen. Deren Trasse verläuft quer durch das Indianerschutzgebiet und den Nationalpark Territorio Indígena Parque Nacional Isiboro Sécure (TIPNIS). Das Gebiet liegt östlich von La Paz am Rande des Amazonasregenwaldes.
Im vergangenen Jahr konnten die Indianer einen Aufschub um ein Jahr erreichen. Auch Rettet den Regenwald hatte sich an der Aktion beteiligt. Doch nun wurde das erste Drittel der Straße genehmigt, und vor ein paar Wochen haben erste Bauarbeiten begonnen. Die Straße wird den Wald und das Gebiet der indigenen Bevölkerung „TIPNIS“ zerstören.
Ein Protestmarsch der Indigenen wird am 2. August 2011 in Richtung La Paz aufbrechen. Gleich drei Völker wehren sich gegen jede Trasse, die ihr Territorium, ihr „großes Haus“ wie sie es nennen, durchschneiden würde. Außerdem erklären sie, dass ihnen dieser Widerstand aufgezwungen wurde.
zur Protestaktion
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