pax christi in der Diözese Würzburg
21. Friedensweg ruft zur Toleranz auf
Die katholische Friedensbewegung pax christi ruft bei ihrem jährlichen Friedensweg zur Toleranz und zur gegenseitigen Bereicherung auf.
"Auf den Weg zur Toleranz" machte sich die pax-christi-Bewegung in der Diözese Würzburg. Wie jedes Jahr am Tag der Einheit lud die katholische Friedensbewegung zum Friedensweg ein, in diesem Jahr nach Schweinfurt. Gemeinsam mit dem Katholischen Dekanat Schweinfurt-Stadt, dem Ev.-Luth. Dekanat Schweinfurt und dem Interkulturellen Begegnungszentrum für Frauen zogen friedensbewegte Menschen aus der ganzen Diözese bei strahlender Sonne durch die Innenstadt, um für mehr Toleranz im Zusammenleben zwischen unterschiedlichen Menschen zu werben. Der Gedenkstein für die zerstörte Schweinfurter Synagoge wurde von Schülerinnen und Schülern mit Blumen und kleinen Texten geschmückt. Muslimische Frauen aus dem Iran wiesen auf die Tradition der Toleranz im Islam hin und wünschten "Salam aleikum: Friede mit euch". Die evangelische Pfarrerin Elke Münster verwies auf den Reichtum, der in einem richtig verstandenen Miteinander liegen kann. Pfarrer Stefan Redelberger (St. Anton) machte deutlich, dass Christinnen und Christen nicht nur in aller Welt wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sondern dass wir auch unsere eigene Geschichte der Intoleranz mitbringen. Die etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Friedensweges gingen nicht nur durch den anschließenden Kaffee und Kuchen gestärkt nach Hause.
Weitere Bilder in der Bildergalerie.

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